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MAINE COON ZUCHT MIT HERZ UND VERSTAND. |
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Bilder, Texte und Design by Dany und Jürgen ©, kopieren nur nach Absprache!
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Sunnys Alptraum |
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Seit 27.01.2011 lebt Sunny bei uns,
dies ist Ihre Geschichte!

Schon seit langem wünschte ich (Dany) mir ein rotes Mädchen, aber die sind selten und nur schwer zu bekommen. Beim letzten mal hatte ich das Pech, dass die Züchterin mir nicht erzählt hat, dass die kleine Fee (so hieß das letzte rote Mädchen) schon im Garten Freilauf hatte. Bei uns konnte Fee sich aber nur im Haus und auf dem Balkon aufhalten, was zur Folge hatte, das Fee sehr unglücklich bei uns war. Um Fee das zu geben, was sie sich so sehr wünschte durfte der kleine Feger zu unserer Tochter Sarah umziehen. Dort darf Fee jetzt mit Kater Charlie nach Herzenslust draußen spielen, toben und Unsinn machen. Fee ist bei Sarah und Simon sehr glücklich, aber ich hatte kein rotes Mädchen mehr.
Am 26.01.2011 habe ich im Internet dann Sunny entdeckt und mich sofort in das Bild des hübschen kleinen red-silver-tabby Mädchen verliebt. Es gingen ein paar E-Mails hin und her und als an diesem Tag Jürgen dann von der Spätschicht kam habe ich gleich noch mit der Züchterin telefoniert. Diese erklärte mir, wenn wir die Kleine möchten, sollten wir am besten gleich jetzt noch vorbei kommen. Da Sunny so eine hübsche und typvolle Main Coon ist, sei die Nachfrage sehr groß. Es war zu dieser Zeit 21.45 Uhr und wir hatten ca. 1 Stunde Fahrzeit noch vor uns. Ich zögerte etwas, aber Jürgen war dafür sofort noch zu fahren. So gings dann auch gleich los.
Endlich angekommen öffnete uns Frau S. die Tür und schon beim Eintreten in die Wohnung hatte ich kein gutes Gefühl. Es stank sehr nach Rauch und die Züchterin machte keinen seriösen Eindruck. Da kam auch schon die kleine Sunny um die Ecke. Voller Stolz hielt uns Frau S. ihr "kleines Prachtstück" entgegen. Wir trauten unseren Augen kaum, so etwas hatten wir noch nicht gesehen. Schon beim Laufen auf dem Laminat hatten Sunnys Pfötchen so ein komisches Geräusch gemacht (klackern). "Die hat high heels an"erzählte uns die Züchterin lachend. Die hat jede Menge Katzenstreu zwischen den Zehen kleben, stellten wir mit Entsetzen fest.

"Ach, und ein paar Knötchen im Fell hat sie auch" hörten wir Frau S. sagen. Total verfilzt wäre das richtige Wort gewesen. Als ich die Kleine auf den Arm nahm stellte ich fest, dass auch noch ihre Nase lief und sie beim atmen rasselnde Geräusche machte. Alles in Ordnung wollte uns Frau S. einreden. IhrTierarzt meinte es sei nur eine leichte Allergie gegen das Katzensteu. Die Katze sei untersucht worden und völlig gesund. So dreist hat uns wohl noch nie jemand ins Gesicht gelogen. Dieses Kätzchen hatte sicher noch nie im Leben ein Tierarzt gesehen. Unsere Nachfrage ob die Katze denn auch Durchfall hätte wurde ganz frech verneint, obwohl der ganze Schwanz und das Hinterteil kotverschmiert war. Das war einfach unglaublich! Wir machten die Züchterin darauf aufmerksam, dass die Kleine wirklich krank sei und sie dringen mit ihr zu einem Tierarzt gehen muss. So ein krankes Tier wollten wir nicht mit Nachhause nehmen, schon aus Angst unsere eigenen Samtpfoten mit irgendeiner Krankheit anzustecken. So fuhren wir ohne Sunny zurück.
Nur an Schlaf war in diese Nacht nicht zu denken. Die ganze Zeit musste ich an die arme kleine Sunny denken. Am nächsten Mittag musste ich einfach nochmal dort anrufen. Ich bat Frau S. inständig mit der Kleinen zum Tierarzt zu gehen. Das wurde von Ihr aber gar nicht eingesehen. Nach einer kurzen Rücksprache mit unserer Tierärztin war klar, wir müssen was unternehmen und Sunny dort rausholen. So fuhren wir die nächste Nacht wieder ca. 200 km und holten Sunny zu uns.
Um 1.00 Uhr Nachts kamen wir mit der Süßen bei uns an. Als erstes wurde sie von uns gebadet um das Katzenstreu zwischen den Zehen raus zu waschen und um den Gestank von Kot und Rauch aus dem Fell zu bekommen. Das Katzensteu war wie Beton und so mit Kot verklebt, dass wir es mit der Nagelschere zwischen ihren Pfötchen heraus schneiden mussten. Nur mit Wasser und Katzenshampo war da gar nichts zu machen. Gleich am nächsten Tag wurde Sunny unserer Tierärztin vorgestellt. Die war entsetzt. Dafür haben Sie aber nichts bezahlt, war der Kommentar der Tierarzthelferin.

Doch haben wir, vom Preis ging Frau S. nicht einen Euro runter!!
Es war einfach schrecklich. Sunny konnte vor lauter Durchfall den Kot nicht halten, so dass dieser ständig unkontrolliert aus ihrem After tropfte. Der Popo war dadurch hoch rot und geschwollen. Sitzen war für Sunny auf diesem wunden Po fast unmöglich. Die Nase lief, die Lunge rasselte und das Fell war so verfilzt, dass nur eine komplett Rasur half. So etwas hatte die Ärztin bei so einer kleinen Katze noch nicht gesehen. Sunny wurde mit Antibiotika versorgt, entwurmt und geschoren. Dann musste noch Blut abgenommen und der Kot auf Giardien und andere Parasiten untersucht werden. Das Blut wurde für einen Leukose Test, eine FIP Titer Bestimmung und ein großes Blutbild gebraucht. Bis wir die Ergebnisse hatten, musste Sunny allerdings in Quarantäne bleiben. Das war ganz schön stressig für die Kleine und uns. Denn wir mussten jedesmal die Kleidung wechseln und uns desinfizieren wenn wir zu Sunny ins Zimmer gingen. Besser gesagt wenn wir dieses wieder verlassen haben. Für Sunny war diese Zeit einfach schrecklich. Sie verstand ja nicht, warum wir sie ganz alleine in ein Zimmer sperrten auch wenn wir so oft wie möglich zu ihr gingen. Sobald wir sie alleine ließen setzte ein jämmerliches Gemaunze ein. Nach langen 9 Tagen war Sunnys Durchfall dann soweit im Griff, dass sie das Kotabsetzten kontrollieren konnte. Da die Testergebnisse zum Glück alle negativ waren, durfte Sunny nun endlich aus ihrem "Gefängnis". 3 Wochen später ging es Sunny dann endlich besser.

Sie versteht sich super mit unseren anderen Fellpopos und bis auf ein bisschen weichen Kot ist die kleine Maus wieder ganz gesund. Wenn jetzt noch das Fell wieder ganz nachgewachsen ist, dann wird niemand mehr sehen was Sunny für einen Alptraum durchleben musste.
Sunnys Züchterin haben wir beim zuständigen Amtstierarzt angezeigt. Da wir nicht in das Katzenzimmer der Züchterin sehen durften, wissen wir nicht wieviele Tiere dort noch so schlecht gehalten wurden. Wir möchten verhindern, dass diese Frau noch weiter unter solchen Bedingungen züchtet.
Jeder von Euch kann mithelfen solchen Züchtern das Handwerk zu legen!! Bitte schaut nicht weg wenn Ihr seht wie Tiere unter solchen Umständen gehalten werden. Traut Euch und sagt dem Tierschutzbund oder am besten dem zuständigen Amtstierarzt Bescheid!
05.05.2011, unsere Anzeige hatte Erfolg. Frau S. musste all Ihre Katzen abgeben! Jetzt bleibt nur zu hoffen, dass sich diese sogenannte Züchterin nie wieder ein Tier zulegt.

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CAT NEWS |
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=^.".^=
Das Wildezuhause ist umgezogen !!!!!!
Wir sind jetzt im traumhaften Oberallgäuer Seenland in Sulzberg Zuhause :-)
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REPTI NEWS |
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Wir haben tolle Jungle Jaguar abzugeben.
Die Kleinen fressen schon selbstständig Frostfutter :-)
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